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Erwerbs und Arbeitlosenforum: ALG I - ALG II - Hartz IV - Sozialhilfe

 

Forum » ALG I / Widerspruch & abgelehnte Anträge » Erst ALG I bekommen, 2 Monate später eingestellt ... Grund lächerlich  1
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15.12.14 03:08
mrdannylike89 

Zitat
Erst ALG I bekommen, 2 Monate später eingestellt ... Grund lächerlich

Guten Morgen,

ich habe ein Problem mit dem Arbeitsamt ;) .... mal wieder.

Ich habe ein Schreiben bekommen, wo meine Leistungen zum 13.12.14 eingestellt werden sollen.

Zur Person:

Ich bin 25 Jahre alt, ich habe Krankengeld bekommen (dieses ist ausgeschöpft), zum Ende des Krankengeldes war ich 5 Wochen in einer Stationären Reha wegen Psychischen Problemen (Burnout,Depressionen), danach habe ich mich arbeitslos beim Arbeitsamt gemeldet und bekomme seither ALGI. Ich sollte aufgrund körperlicher Probleme umgeschult werden, KFZ Mechatroniker gelernt, - drei Knie Operationen und extreme Rückenprobleme. Befürworter für die Umschulung sind mein Arzt und der Arzt des Arbeitsamtes laut Gutachten.

Ich habe am ca. Anfang November ein Schreiben bekommen:

Sehr geehrter Herr ....

Sie sind in Ihrer Leistungsfähigkeit so weit gemindert, dass Sie nur noch weniger als 15 Stunden wöchentlich arbeiten können.

Damit stehen Sie der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung und sind nicht arbeitslos im Sinne der §§137, 138 SGB III

Bis zur Feststellung des Rentenversicherungsträgers, ob bei Ihnen eine Erwerbsminderung vorliegt, längstens bis zur Erschöpung des Anspruches, können Sie ALG weiterhin erhalten (§145 Abs. 1, Satz 1, SGB III)

...
...

Bitte stellen Sie innerhalb eines Monats nach Zugang dieses Schreibens, einen Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation (§145 Abs. 2 Satz 1 SGB III). Sollten Rehabilitationsleistungen nicht in Betracht kommen, gilt dieser Antrag als Rentenantrag.

Wenn Sie diesen Antrag nicht innerhalb eines Monats stellen, muss ich die Zahlung von ALG nach Ablauf der Frist einstellen ... bla bla bla


Ich wurde am 01.10.14 aus der Reha entlassen, dann habe ich direkt am 02.10.14 einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt.

Wenn ich mir das Gesetz anschaue, sehe ich folgendes:

Die Agentur für Arbeit hat die leistungsgeminderte Person unverzüglich aufzufordern, innerhalb eines Monats einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen

Ich habe diesen Brief ignoriert, weil ich dachte, dieser hätte sich überschnitten, mit der Weiterleitung meines Antrages vom 02.10.14.

Ich habe diese Sachbearbeiterin angerufen und alles erklärt, dass ich längst einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt habe, dieser abgelehnt wurde, ich jedoch im Widerspruch gegangen bin.

Sie meinte, dass würde sie nicht interessieren, sondern, dass ich einen Rentenantrag der dem Schreiben beilag, ihr ausgefüllt zusenden solle, als ich Sie mit dem Gesetz konfrontierte meinte Sie, wenn ich ihr nicht glauben sollte, könne ich auch garkein Geld mehr erhalten. Ich argumentierte daraufhin, das es total sinnfrei ist, erst einen Antrag zur Umschulung zu stellen und dann einen Antrag auf Rente (einmal will man arbeiten, einmal nicht) und das es mir vorkommt, wie Zwang. Sie meinte daraufhin, dass es auch ein Zwang ist.

Ich bin mit der ganzen Sache total nicht einverstanden

Was meint ihr

Zuletzt bearbeitet am 15.12.14 03:09

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