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23.10.08 22:14 arti84
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Unkonventionelle Frage wegen Kündigung
HAllo User,
Ich habe eine Recht unkonventionelle Frage zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses,
und zwar habe ich zum 2.1 diesen Jahres eine Stelle in einem stark Wirtschaftsabhängigen Berufszweig angenommen. Durch die aktuelle Wirtschaftslage und schlechte Prognosen bis zum Frühjahr nächsten Jahres ist das Arbeitsklima dementsprechend schlecht und Hiobsbotschaften verschlechtern sich jeden Tag aufs neue. Überleben wird nur, wer den längeren Atem hat (Einigeln mit Kapital).
Es ist bereits so schlimm, dass auch über Kündigungen nachgedacht wird, noch nciht akkut, aber es könnte wenn das Kapital knapper wird schnell zum Haupttema werden.
Nun habe ich die Stelle unter bezuschussung des Arbeitsamts angetreten (nachdem ich 2 Jahre auf Hartz4 angewiesen war). Die Bezuschussung meines Arbeitgebers bei Unbefristetem Arbeitsvertrag ging also über ca. 6 monate, welcher er im Fall einer Kündigung an mich natürlich an das Arbeitsamt zurückzahlen müsste (ich denke nicht, dass es in solchen Extremfällen Ausnahmen seitens des Arbeitsamts geben wird).
Nun meine Frage wie der Fall den aussen würde, wenn ich (bei einer dramatischen Verschlechterung der Bilanzen) von meiner seite aus Kündigen würde? Wäre der Arbeitgeber in diesem Fall aus dem Schneider, da ich ja gekündigt hätte oder würde dies bei Rückforderungen seitens des Arbeitsamtes keinen Unterschied machen? Wie sehe es für mich mit Sperrzeiten aus, wie lange sind diese? Wie würdet Ihr diesen Fall sehen?
Es ist wie bereits erwähnt, eine sehr schwierige Situation, ansonsten kämme für mich diese Frage auch nicht in Betracht, leider bekomme ich Verluste jeden Tag mit und wir sprechen auch offen über die aktuelle Markt und Betriebslage da ich einen guten Draht zum Chef habe. Ich war 2 Jahre Hartz 4 Empfänger und mir ist auch bewusst in welche Situation ich mich wieder hineinbegeben würde, allerdings geht mein denken in erster Linie gerade um die Firma, die sich Zwangläufig verbunkern muss. Eine Wiedereinstellung im Frühjahr ist dann wiederrum ein anderes Thema.
Für Antworten danke ich euch jetzt schonmal im Vorraus
Grüße
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23.10.08 22:21 arti84
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Re: Unkonventionelle Frage wegen Kündigung
denkbar wäre auch eine weitere Anstellung auf Minijob (400€ Basis)...... Da der eine Zweig der Firma nur von mir lebt, bzw durch meine Computerprogramme und mein Fachwissen zusammengehalten wird. Also müsste eine Anstellung in einem zumindest geringverdienerverhältniss weiterlaufen. allerdings würde eine Kündigung von Arbeitgeberseite erstmal Regress nach sich ziehen.
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