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Erwerbs und Arbeitlosenforum: ALG I - ALG II - Hartz IV - Sozialhilfe

 

Forum » Hartz IV - Allgemeines » kurzda  1 2 3
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01.10.07 11:52
lollyland

nicht registriert



Zitat
kurzda

was haltet Ihr von diesem Besserwisser??????

Hartz IV, Arbeitslosengeld 1 u. 2, Forum für Arbeitslose





Erwerbs und Arbeitlosenforum: ALG I - ALG II - Hartz IV - Sozialhilfe

01.10.07 13:02
wiwi

nicht registriert



Zitat
Re: kurzda

kurzda war schon viel zu lange da, kurzda sollte sich verp....!!!!

04.10.07 18:48
Reiner

nicht registriert



Zitat
Re: kurzda

viel zu lange

06.10.07 19:53
AntiKurzda

nicht registriert



Zitat
Re: kurzda

Auszug aus einer Ansprache, speziell für den Herrn Kurzda
Betrachtet man Hartz IV genauer, kann man feststellen, dass hier eine Regierung und mit ihr das ganze Parlament den Boden der Rechtssaatlichkeit verlassen hat. Zahlreiche namhafte Juristen haben ernsthafte Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Hartzgesetze geäußert. Dabei werden unter anderem die Menschen, die in der Vergangeheit Vorsorge für ihr Alter getroffen haben, jetzt doppelt gestraft. Weil die Regierungen in den letzten Jahren nichts gegen die Praktiken der Unternehmen unternommen haben, ältere Mitarbeiter zu Lasten der Sozialsysteme aus dem Arbeitsprozess zu entfernen, bekommen jetzt bei der Berechnung von ALG II diese Menschen, die dem Rat der Politik folgend private Versicherungen für die Altersvorsorge abgeschlossen haben, diese abgeschlossenen Renten- oder Kapitalversicherungen als Vermögen angerechnet. Ausgenommen sind nur die Riester-Rente und die Versicherungen, die mit einer Klausel versehen sind, dass ein Rückkauf vor der Erreichung der Altersgrenze ausgeschlossen wurde. Diese Klausel ist bei langjährigen Verträgen aber absolut unüblich. Der Zwang zur Auflösung der Verträge wird für die Betroffenen nicht nur verlustreich sein, sondern auch in vielen Fällen die Ursache für spätere Altersarmut. Gleiches gilt für Versicherungen und Ausbildungsversicherungen, die für die Kinder der Betroffenen abgeschlossen wurden, wenn der Versicherungsbetrag den Eigenbehalt der Kinder überschreitet. Damit wird für viele der betroffenen Kinder eine weiterführende Ausbildung unmöglich. Diese Maßnahmen entbehren jeder Logik und sind in höchstem Maße unethisch.

Darüber hinaus wird bewusst gegen bestehende Gesetze verstoßen. Trotz der Einwäde der Datenschutzbeauftragten, die sowohl bei den Antragsformularen als auch bei der Erfassungssoftware A2LL eklatante Verstöße gegen das Datenschutzgesetz geltend gemacht haben, Umstände, die Minister Clement in Presseerklärungen eingestanden hat, werden die Betroffenen von den Bundesagenturen für Arbeit weiterhin mit massivem Druck dazu verleitet, die Anträge weiterhin abzugeben und nur selten werden sie darauf hingewiesen, dass nicht alle Felder ausgefüllt werden müssen. In jedem Fall wird die Erfassungssoftware weiter eingesetzt, obwohl die Zugriffe bundesweit möglich sind und nicht protokolliert werden. Dieses Vorgehen der Behörden und des Ministeriums lässt nur den Schluss zu, dass man die Daten auch für missbräuchliche Zwecke verwenden will. Dieser Missbrauchsverdacht ist die Folge von bereits im Vorfeld bekannt gewordenen ungesetzlichen Sanktionen durch die ausführenden Behörden (missbräuchliche Nutzung des § 309, ungerechtfertigte Sanktionen in Form von Kürzungen bzw. Streichung der Arbeitslosenhilfe, weil Betroffene nicht die willkürlich festgelegten Antragstermine eingehalten haben, obwohl auch die Termivorgaben ohne gesetzliche Grundlagen waren).

06.10.07 19:53
AntiKurzda

nicht registriert



Zitat
Re: kurzda

Der Staat als Gesetzgeber hat vor allen anderen alle seine Aktivtäten auf dem Boden der bestehenden Gesetze abzuwickeln. An den zuvor genannten Beispielen wird ersichtlich, dass sich hier eine Ministerialbehörde einschließlich des Ministers und die ausführende Behörde, hier die Bundesagentur für Arbeit, trotz Kenntnis der Ungesetzlichkeit ihres Vorgehens, nicht beeindrucken ließen und damit die Rechtsstaatlichkeit dieses Landes missachtet haben. In meinen Augen sind das Zeugnisse von einem fortschreitenden Faschismus in diesem Land.

Wird in diesem Land von Armut gesprochen, hält man dem Bürger gerne vor Augen, er solle mal erst in die Länder der dritten Welt gehen, dann sähe er, was Armut sei. Dieses Argument ist ein Zeichen geistiger Armut. Die Regierung dieses Staates hat einen Amtseid geleistet, das Wohl des Volkes zu mehren. Es ist die Aufgabe einer verantwortungsvollen Politik, diesen Eid nicht zu konterkarieren. Es ist nicht Aufgabe dieser Regierung, das eigene Volk in die gleiche Armut zu drängen, wie sie in diesen Ländern herrscht, sondern dafür zu sorgen, dass die Armut in den Ländern der so genannten Dritten Welt gemildert und gemindert wird. Würden alle Politiker und alle Behörden sorgfältiger mit den ihnen anvertrauten Steuermitteln umgehen und nicht jedes Jahr Steuergelder in Milliardenhöhe verschwenden und ihren Blick zuvorderst auf das eigene Land und erst dann auf die globalisierungswütigen Länder der westlichen Welt richten, wären alle diese als Reformen betitelten Demontageaktionen nicht angedacht worden. Wir sind ein reiches Land, aber das werden wir nicht bleiben wenn unfähige oder unwillige Politiker mehr Freude daran haben, die Armut zu vertiefen.

Das war die Neujahrsansprache eines Bürgers an die Politik in diesem Lande. Mir stehen zwar nicht die Kommunikationsmöglichkeiten der Regierung zur Verfügung und eine eher dem Oppotunismus geneigte Presse wird wohl diese Ansprache auch nicht verbreiten. Aber das Internet wird mir die Möglichkeit bieten, sie in kleinerem Rahmen zu veröffentlichen und damit zumindest einem Teil der Bevölkerung zugänglich zu machen.

06.10.07 20:07
kurzda 

Zitat
Re: kurzda

Laß dein Palaver über die "Rechtswidrigkeit" der ALGII Regelungen stecken.

Ob etwas rechtswidrig ist entscheidet nicht ein Brausekopf der über "Faschismus" schwadroniert wenn der Staat nicht mehr soviel in der Kasse hat, sondern es entscheiden Gerichte.

Es geht auch nicht um arme Entwicklungsländer beim Vergleich sondern um Industriestaaten mit denen Deutschland im internationalen Wettbewerb seine Brötchen verdienen muß. Und Italien oder England oder die USA liegen da nicht auf dem Mond.

Und Deutschland kann mit seinem Sozialkosten nur soviel mehr sich leisten wie es im internationalen Wettbewerb besser ist mit seinen Produkten und Dienstleistungen.

06.10.07 22:46
AntiKurzda

nicht registriert



Zitat
Re: kurzda

Auf dem Mond scheinst du dich auszukennen, von diesem Ort ist oft zu lesen bei deinen Vergleichen !!!
Du redest vom internationalen Wettbewerb, wie sieht das aus für den deutschen Arbeitnehmer wenn die deutsche Industrie in fremde Länder abwandert ??? Hat das der Arbeitnehmer zugelassen ??? Muss der deutsche dann auswandern, andere Staatsangehörigkeit annehmen oder was ???
Du sprichst von Ländern in denen es wenigstens ein Mindestlohn gibt. In Germony werden zurzeit nur billige Reservearmeen gebildet. Lohndrückerei, falls du verstehst. Seltsam, das die Armen und Ärmsten immer Abstriche machen müssen, nicht so die Politiker, da stimmt die Vergütung.
HIHI, haben wir ein Politiker in Deutschland der sich Arbeitslos gemeldet hat ???

>>>Und Deutschland kann mit seinem Sozialkosten nur soviel mehr sich leisten wie es im internationalen Wettbewerb >>>besser ist mit seinen Produkten und Dienstleistungen.

So hättest du das gerne hmmm, wir gehen für dein Wohlstand für Paar Centos arbeiten und haben selbst nichts zum fressen !!!

07.10.07 07:52
kurzda 

Zitat
Re: kurzda

Die Kosten für Stütze, Rentenzuschüsse und Pump fallen nicht wie Manna vom Himmel sondern müssen erwirtschaftet werden.

Wenn die Arbeit in Deutschland zu teuer wird sucht sich die Arbeit andere Standorte. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt vielfach nicht mehr. Deutschland kann nur soviel teurer werden auch mit den Arbeitskosten wie es im internationalen Vergleich besser ist bei seiner Produktivität.

Die Arbeit in Deutschland ist zu teuer geworden weil die Kosten für Arbeit als Steinbruch für die Finanzierung der sozialen Wohltaten entdeckt wurden. Die sozialen Wohltaten werden entweder über Pump finanziert oder man hat sich an die Arbeitskosten rangehängt.

In Deutschland gibt es faktisch einen Mindestlohn, das ist ALGII bzw. die Aufstocker im Kombilohn. Ich habe nichts gegen einen Mindestlohn, man sollte sich nicht allzuviel davon versprechen.

Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und das Ifo-Institut Dresden meinen in einer aktuellen Studie daß bei einem Mindestlohn von 6,50 Euro 465 000 und bei 7,50 Euro sogar 621 000 Jobs verloren gehen.

07.10.07 19:58
AntiKurzda

nicht registriert



Zitat
Re: kurzda

Bei der Erwirtschaftung der Kosten für soziale Sicherung gib ich dir hier Recht. Genauso so wichtig ist die Verteilung bei der Bedürftigkeit. Für mich persönlich heisst das, wer in Deutschland arbeitet und die Versicherungsbeiträge entrichtet, hat auch das Recht diese in Anspruch zu nehmen und zwar in vollem Umfang und nicht nach belieben, dieses Jahr mal die Höhe und nächstes Jahr die Höhe. Deutschland präsentiert sich aussenpolitisch als gastfreundliches Land und bewirtet unsere Gäste nach belieben, selbstverständlich ungefragt und aus öffentlichen Töpfen, das scheinst du in deine Rechnung nicht einbeziehen wollen. Ich betone es nochmals, wir haben dafür gearbeitet, eingezahlt und es steht uns zu, basta !!!! Es ist eine Frechheit es dem Erwerbslosen in die Schuhe zu schieben.

Deinen Zitaten über teure deutsche Arbeit, weil bla,bla,bla.... kann ich leider nicht entsprechen. Der Lohn eines durschnittlich verdienenden Arbeirtnehmers in Deutschland deckt mit 1/3 die Miete ab, restliche 2/3 bleiben für die übrigen Kosten. Genau das selbe Lohnverhältnis haben alle anderen Länder auch, nicht nur die europäischen. Was den Unterschied ausmacht sind höheren Lebensstandardkosten, die sind hier zulande natürlich höher als bei der industriellen Konkurenz aus China, Taiwan ect............
Und genau hier liegt der Wurm. Du möchtest Wettbewerbsfähigkeit, bitteschön, senke doch global die Kosten zu Konkurenz, lediglich das Verhältnis 1/3 Miete, 2/3 Rest ist hier von Bedeutung und zu beibehalten, dann dürfte sich keiner beschweren. Wenn man die Einführung des Euro unter die Lupe nimmt sieht man wie Eigentum der Unterschicht entwertet werden kann. Aus einer starken DM wurde ein schwacher Euro, dessen Wert die Industrie nach belieben variieren kann.
Was würden bekommen bei einem Umtausch 1 Euro zu DM, nicht etwa 2 DM, eher 50 Pfennige.

Mit Abbau von unserem Sozialstaat hat das überhaupt nichts zu tun.

Deutsche Industrie hat die Pflicht in Deutschland zu bleiben und hier die Beiträge zu entrichten, wenn sie diesen Patriotismus nicht erfüllen wollen, sollen sie gehen, mit samt ihrem ganzen Klan und nicht mehr wiederkommen.

Ein Abbau der sozialen Absicherung erzeugt zudem nicht nur Armut, sondern erhöht die Neigung zu Gewalt und Kriminalität. Unsere Städte nehmen gettoähnliche Strukturen an. Hättest du gerne Inferno in Deutschland ???
Klar wir streichen die Versicherungsbeiträge und schliessen die Ämter, die brauchen wir dann nicht mehr, vorher kannst du das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und das Ifo-Institut Dresden um neue Statistiken beauftragen.
UUps, da wurde sich eines der grössten Familienunternehmens Deutschlands sehr freuen. Die Exarbeitnehmer könnten sich bei dir Ratschläge bezüglich der beruflichen Neuorientierung holen.

Fazit: Wenn ein Arbeitnehmer seine Beiträge zu sozialen Versicherung entrichtet, kann er diese auch in Anspruch nehmen.

10.10.07 05:42
kurzda 

Zitat
Re: kurzda

Welche "Gäste" wohl gemeint sind die in Deutschland Versicherungen in Anspruch nehmen ohne eingezahlt zu haben?

Doch sicherlich nicht unsere Freunde aus dem Beitrittsgebiet? Denn die Einheit Deutschlands wurde nicht aus Steuermitteln sondern aus den Versicherungsbeiträgen bezahlt.

Einen Kunden interessiert nicht der hohe Lebensstandard des Produzenten der Ware sondern nur deren Preis und Leistungsmerkmale. Kaufst du dir ein Produkt was doppelt so teuer ist wie ein anderes nur weil ersteres aus Deutschland kommt?

Dein Gejammer über den Euro laß stecken, erstens stimmt es nicht und zweitens haben alle Euro-Länder die gleichen Relationen zu vergegenwärtigen.

Ein Unternehmen muß nicht in Deutschland bleiben damit es hier mit den Sozialkosten gut läuft, sondern ein Unternehmen muß rentabel sein und sich im Wettbewerb behaupten. Sonst gibt es das Unternehmen bald nicht mehr.

Folgte man deiner Empfehlung kannst du es nur so machen wie in unserer seeligen Republik, eine Mauer bauen um die Leistrungsträger am türmen zu hindern und solange wirtschaften bis alles ruiniert ist.
Nur in dem Fall gäbe es dann keine Brüder und Schwestern mehr denen du das marode Wirtschaftsergebnis auf die Füße stellen könntest.

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