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25.02.09 07:59 Gerald
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Mogelpackung Kindergeld
Mindestens zehn Euro mehr Kindergeld pro Kind versprach die Bundesregierung Eltern ab diesem Jahr. "Das ist eine Mogelpackung", erklärt die Güstrowerin Steffi Z. Sie habe vier Kinder im Alter von drei Wochen bis 13 Jahren, lebe von Arbeitslosengeld und Zuschüssen. Nun sei ihr mitgeteilt worden: Eben diese Leistungen würden jeweils um die Summe gekürzt, die sie mehr an Kindergeld pro Kind erhalte. Das Jugendamt habe den Unterhaltsvorschuss gekürzt, die Arge das Arbeitslosengeld.
Der Landkreis Güstrow bestätigt: Das Jugendamt kürze auf der Basis eines Gesetzes den Betrag des Unterhaltsvorschusses, den es für Alleinstehende mit Kindern gebe, wenn Väter nicht zahlen - eben um die Euro, die es mehr an Kindergeld gibt. "Dafür kommt das gesamte Kindergeld in Anrechnung".
"Das ist richtig so", betätigt auch Matthias Bonack von der Arge, die Kürzung beim Arbeitslosengeld II. "Kindergeld ist eine staatliche Fürsorgeleistung." Dies gelte auch für das Arbeitslosengeld II, das für die Kinder angerechnet wird. Dementsprechend werden die Leistungen ausgeglichen, die der Staat zahlt.
Steffi Zimmermann kann das nicht verstehen: "Das höhere Kindergeld soll für die Kinder sein", sagt sie, für Kleidung, Essen oder auch mal einen Kinobesuch. Mit der Kürzung sei die Kindergeld-Erhöhung verpufft.
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Hartz IV, Arbeitslosengeld 1 u. 2, Forum für Arbeitslose
Erwerbs und Arbeitlosenforum: ALG I - ALG II - Hartz IV - Sozialhilfe
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10.11.09 23:12 Michaela
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Re: Mogelpackung Kindergeld

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19.12.09 14:49 kurzda
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Re: Mogelpackung Kindergeld
Das ist keine Mogelpackung. Wenn der Sozialgeldempfänger fürs Kind neben dem Regelsatz fürs Kind und ggfs. dem Alleinerziehendenzuschlag und dem Anteil für die Kosten der Unterkunft zusätzlich noch das Kindergeld bekäme hätte er für Kind dreimal so viel wie die Alleinerziehende Schlecker-Verkäuferin für ihr Kind.
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