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Erwerbs und Arbeitlosenforum: ALG I - ALG II - Hartz IV - Sozialhilfe

 

Forum » Hartz IV - Wohnen » schnell noch eine Eigentumswohnung kaufen? Umzug nach Berlin - Arbeitslosigkeit steht bevor...  1
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04.07.09 16:56
Epikur 

Zitat
schnell noch eine Eigentumswohnung kaufen? Umzug nach Berlin - Arbeitslosigkeit steht bevor...

Hallo liebe Wissende,

ich bin männlich, Mitte 40, verdiene noch recht gut und bin von AL bedroht.

Aufgrund meines Alters halte ich es mindestens nicht für ausgeschlossen, dass ich im Falle der AL große Schwierigkeiten haben werde, wieder zeitnah einen passablen Job zu finden.

Noch gehts mir aber finanziell ganz gut - nur was nützt das, wenn ALG-1 womöglich ohne neuen Job verstreicht und ALG-2 dann näher rückt?

Ich habe eine Eigentumswohnung, die mit 85 m² (ich bin alleinstehend) aber nach meinem Kenntnisstand nicht ab ALG-2 bezuschusst wird. Diese Whg. ist noch nicht bezahlt, aber ich vermute, dass ich bei einem Verkauf die Wohnung so verkaufen könnte, dass ich das Restdarlehn davon bezahlen kann. Etwas übrig bleiben wird allerdings wohl auch nicht.

Ich wohne in Hessen, ohne hier geboren zu sein, oder der Gegend sonstwie besonders verbunden zu sein. Am liebsten würde ich nach Berlin ziehen. Ich mag diese Stadt.

Also plane ich, im Falle der eintretenden Arbeitslosigkeit, das erste Jahr nicht nur mit Bewerbungen zu nutzen, sondern, wenn sich tatsächlich abzeichnen sollte, dass es für mich schwieirig wird mit einem neuen Job, meine hiesige Wohnung zu verkaufen, die Lebensversicherungen aufzulösen, die nicht unter die Schutzklauseln für ALG-2-Empfänger fallen und mir eine 45 - 50 m² große Wohnung in Berlin zu kaufen. Mein Gedanke dabei: Ich sichere meine Guthaben aus den Lebensversicherungen in Eigentum, welches mir im Falle von ALG-2 nicht wegzunehmen ist.

Außerdem sichere ich mir ein Stückchen einen gehobenen Lebensstandard, den ein anderer ALG-2-Empfänger sich sicher oft nicht leisten können wird.

Meine Fragen an Euch:

Ist das eine kluge Strategie, oder übersehe ich irgendwelche Fallstricke? Wären 50 m² o.k., oder müssen es max. 45 m² sein?

Ich gehe davon aus, dass ich die Whg. in Berlin vermutlich noch ein Stück weit restfinanzieren muss, auch nach Verkauf der Lebensversicherungen usw.

Zahlt das Arbeitsamt die Zinsen der Finanzierung? In ALG-1 wohl nicht, aber ggf. ab ALG-2? Dann hätte ich "nur" die Tilgung des Darlehns zu erledigen?

Oder ist das alles Unsinn und es wäre besser, die Lebensversicherung etc. zu versilbern, die Kohle in bar in den Sparstrumpf zu tun und eine neue Wohnung zu mieten, statt zu kaufen?

Ich danke Euch für Ideen und Tipps.

Viele Grüße
Epi

Hartz IV, Arbeitslosengeld 1 u. 2, Forum für Arbeitslose





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