| Forum » Neu: Meckerecke Hartz IV und ARGE » Das Geld reicht halt nicht |
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23.08.07 08:40 Tanisa
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Das Geld reicht halt nicht
Ich lebe mit meinem Partner und meinen 5 Monate alten Kind in einer Lebensgemeinschaft. Mein Partner ist Hartz IV Empfänger. Ich habe Arbeit, zur Zeit bekomme ich Elterngeld. Wenn wir unser Geld bekommen müssen wir Essen und Windeln fürs Kind kaufen ich weiß nicht ob die nette Merkel überhaupt weiß wie teuer Kinder sind. Scheinbar nicht, denn sonst würden sie nicht auch noch das Kindergeld mit anrechnen. Man hat schon kaum Geld und weiß nicht wie man über die Runden kommen soll. Aber ist ja alles ganz einfach man steckt den Menschen die schon genug Geld haben einfach noch mehr in den Arsch und nimmt es denen weg, die schon nix haben. jedenfalls brauche ich mir kein Kopf machen das mein Kind zu fett wird, denn von was soll ich Essen kaufen ?! 
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06.09.07 12:09 kaba
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Re: Das Geld reicht halt nicht
Das muss jetzt mal raus! Dieses gejammer nervt einfach nur! meine Tochter lebt derzeit mit ihrer Kleinen ( 2 Jahre ) auch noch von Hartz4, ihr wird sogar der Unterhalt fürs Kind als Einkommen angerechnet. Seltsamerweise kommt sie mit ihrem Geld gut aus. Das Kind wird gesund ernährt, gut gekleidet und hat auch sonst alles was es braucht. Sollte sie die Kleine in eine Kita geben wollen, würde der Platz auch noch bezahlt. Ich nehme mal an dies ist in ganz Deutschland so! wie kann man da noch jammern? Reisst euch mal am Riemen! Sparen kann man z.B. bei handy, Zigaretten, und auch beim Internet. ich denke unsere Omas wären froh gewesen so arm" wie wir heute sind zu sein. Führt mal Haushaltsbuch dann werdet ihr sehen wieviel Geld einfach verplempert wird. Aber dann darf man nicht jammern. So, dies schrieb eine Mutter von 3 erwachsenen Kindern die diese nach der Scheidung allein durchgebracht hat.....mit teilweise 3 jobs und ohne "stütze" das Kindergeld betrug da noch 50, 70 bzw.120 Deutsche Mark, die Miete zum Vergleich 800 DM. Komisch und trotzdem sind die 3 wohlgeraten und haben ordentliche Berufe
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12.09.07 20:58 Lutz
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Re: Das Geld reicht halt nicht
Irgendwo habt Ihr beide Recht, Tanisa, die da schreibt, dass es vorn und hinten nicht reicht, die Kaba, die da meint, es gab auch früher harte Zeiten und manche kommen heute auch damit klar. Ich kenne beides, die Zeiten früher, als Kindergeld im Portmonaie versickerte und die Zeiten heute, wo Kindergeld auf den Bedarf der Lebensgemeinschaft angerechnet - und damit auch dem Kind wieder weg genommen wird. Hier geht es nicht ums jammern Kaba, hier geht es um einen Grundsatz, den der Gerechtigkeit, für den wir uns eingebildet hatten, in diesem Land mit zu arbeiten. Wir wollten für unsere Kinder bessere Zeiten, nicht bessere Tricks der Politiker, das Leben in Klassenstrukturen aufzuteilen und und unsere Enkel um Chancen zu betrügen. Ja, man kann leben von Hartz IV, ich weiss es, weil ich knapp zwei Jahre auch davon leben musste. Von den Bossen als zu alt befunden, in unserer ach so schönen Industrielandschaft. Aber wie man davon leben kann, das wünsche ich nie meinen Kindern und auch nicht meinen Enkeln! Ausgeschlossen von vielen gesellschaftlichen Ereignissen, bevormundet von der ARGE, beschnüffelt im sozialen Umfeld durch die ARGE Billig kaufen - ich meine nicht GUT sondern BILLIG. Entsprechend kann sich auch der Gesundheitszustand ändern. (.... da war doch mal was: mit sozialverträglich ableben???) Und wenn man dann halbwegs über die monatliche Runde gekommen ist, kommt das monatliche Zittern: Zahlt die ARGE pünktlich? Zahlt sie überhaubt? Bekomme ich wieder eine Mahnung von der GEZ, die meinen Antrag wohl in den Reisswolf hat fallen lassen? Ich bin jetzt über ein Jahr von der ARGE weg, verdiene bei weitem nicht mehr so viel wie in den (schlechten?) alten Zeiten. Aber ich habe heute noch Wut im Bauch, über so viel Dreistigkeit der ARGE in Kiel, ich bin entsetzt darüber, wie schnell ein demokratisches System kippen kann, zumindest für einen Teil der Bevölkerung. Und ich wünsche nur einer Gruppe mal das gleiche an den Hals: Dem Deutschen Bundestag!
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26.09.07 13:50 bladyjerry
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Re: Das Geld reicht halt nicht
hollo ihr beiden mir geht es auch so wie euch ich habe auch eine tochter die ist jetzt sieben jahre , ich versuche immer so günstig einzukaufen aber trotzdem komme ich nie mit dem geld hin muß mir immer ende des monats was von meiner mutter leihen .ich finde das alle jetzt mehr geld bekommen solden vor allem jetzt in dieser zeit wo ,alles teure wird naja ich habe jetzt bekleidungsgeld beantragt und hoffe das ich es bekomme.aber das dauert auch soo ewig lange ep die da aus die hüften kommen. also macht euch alle nicht so fertig ich hoffe das es allen hartz 4 empfengern irgend wann besser geht.
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05.11.07 22:57 muggel
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Re: Das Geld reicht halt nicht
Wenn 1 Kugel Eis fürs Kind und 1 Tüte Chips für Mama zum LUXUS gehören!!! Das Geld ist manchmal schon am 10. des Monats weg. Dazu wohne ich in einer teuren Stadt wie München. Auf dem Land ist das Leben billiger und die Regelsätze aber gleich, ist das Gerecht? Das ist kein Leben mehr sondern nur ein irgendwie überleben. Ich habe wirklich das sparen gelernt und spare wo es geht. Im Sommer kriegen alle Kinder am Spielplatz ein Eis, meiner leider nicht, weil jeder Cent umgedreht wird. Wie soll ich hier Arbeiten wenn nicht einmal die Kinderbetreuung gesichert ist? dafür auch noch Geld ausgeben is wirklich nicht mehr drin. Ausgesucht habe ich mir das wirklich nicht und es ist zum Kotzen mit der ARGE ständig streitereien ums tägliche Brot und Aussichten nicht besser.Und beim Einkaufen gibt es selten Singelfreundliche Mengen, dass ja nix schlecht wird. Als alleinerziehende wird einem das Leben verdammt schwer gemacht. Aber ich bleib standhaft und habe schon viel gelernt. Bei der ARGE gehts nicht ohne Streit
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06.11.07 22:14 Kuemmerkerl
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Re: Das Geld reicht halt nicht
Hallo, ja, es reicht (nicht das Geld), meine ich. Ich bin zwar kein Betroffener, doch kümmer mich schon einige Jahre um AGL II-Bezieher in meiner Umgebung. Nach langem Kontakt mit der ARGE, deren Schikanen, Frechheiten und auch oft unerträglichen Hohn finde ich auch für die schlimmsten Notlagen kaum noch eine Möglichkeit wirklich zu helfen. Über Jahre häufen sich die Schulden für die Stromendabrechnungen an, die Raten für Darlehen sind unerträglich und treffen so hart, dass wirklich schon echter Hunger vorhanden ist. Miese Wohnungen für die Angemessengrenzen der ARGE, abgenutzte Möbel, uralte Elektrogeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen fressen den Strom auf. Jeder Widerspruchbescheid beginnt mit -abgewiesen- und die Klagen vor den Sozialgerichten häufen sich und dauern so lange, dass dann schon alles wieder ganz anders ist. Eine meiner begleiteten Hilfsbedürftigen hat nun 3 Katzen und einen Hund, natürlich kann sie die Hundesteuer nicht bezahlen, doch ich kann ihr nicht sagen, sie soll den Hund abschaffen. Es ist das Wenige, was sie für Herz und Seele hat. Es reicht!
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11.11.07 21:46 Franziska
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Re: Das Geld reicht halt nicht
Hallo [Kuemmerkerl /b] !!!!!
Habe vor 1 woche erfahren das Hartz 4 empfänger weniger Hundesteuern zahlen.... man muss zu der Hundesteuer stelle und Steuerminderung beantragen...Hier in Lübeck bezahlen sie 65€
Muss du deine Freundin mal bescheid sagen...
Lg Ziska
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17.02.08 04:05 Claudia
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Re: Das Geld reicht halt nicht
Stimmt, das Geld reicht wirklich nicht. Ich habe selbst 2 Kinder und kaufebillig ein, wo ich nur kann. Aber es wird immer knapp. Ich frage mich wirklich, wie das meine Mutter gemacht hat. Sie hat nach ihrer Scheidung auch 2 Kinder durchbringen müssen - und das auch ohne Stütze und ohne Unterhalt vom Geschiedenen für uns Kinder. 
Ja, auch wir Kinder haben nich alles gehabt, was die anderen hatten. Wir mussten auch mit wenige auskommen.... weniger oder billige Spielsachen.... keine Vereine (z.B. Reiten). Das war ganz schön hart. Und die Lebensmittel waren damals auch noch nicht so kostspielig wie heute.... und es soll ja noch teuerer werden.
Ich glaube, dass wir da irgenetwas übersehen oder falsch machen. Mama hat das doch auch geschafft. Aber hey, Kopf hoch, wir kommen noch drauf, wie das geht. 
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